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Vibrationslexikon

Um das Beste aus Ihrem Pulse Trainer herauszuholen, ist es hilfreich, ein paar Grundprinzipien und Begriffe der Bewegung und des Vibrationstrainings zu kennen. Dieses kleine Lexikon soll Ihnen helfen die Grundlagen und Prinzipien der menschlichen Bewegung und des Vibrationstrainings zu verstehen. Dieses Wissen ist der Schlüssel für ein sicheres und effektives Training mit Ihrem Pulse Trainer.

Die Begriffe werden jeweils im Zusammenhang mit Vibrationstraining erklärt, weshalb diese nicht allgemein gültig sein müssen und in anderen Bereichen eine völlig andere Bedeutung haben können.

Sollten Ihnen Begriffe unklar sein die hier nicht erklärt werden, schreiben Sie eine Email an
info(at)vibra-sports.de und wir werden die Begriffserklärung schnellst möglich mit aufnehmen.

Die Begriffe

Atmung

Ein wichtiger Punkt für das Training, der jedoch häufig vergessen oder unterschätzt wird, ist die richtige Atmung. Eine ruhige und gleichmäßige Atmung versorgt uns nicht nur mit Sauerstoff und transportiert das Kohlenstoffdioxid aus unserem Körper. Sie unterstützt unseren Körper auch bei der richtigen Körperhaltung und Bewegungsausführung. Das Ein- und Ausatmen durch eine regelmäßige Bauchatmung unterstützt die Lunge in ihrer Funktionalität und führt zu einer Kräftigung des Körperzentrum. Regelmäßiges Atmen während einer sportlichen Betätigung ist sehr sehr wichtig!

Ruhiges und gleichmäßiges Ein- und Ausatmen hält Ihren Blutdruck unter Kontrolle, unterstützt Sie bei der richtigen Übungsausführung und trägt so entscheidend zum Trainingserfolg bei.

Ein kleines Übungsbeispiel für die richtige Atmung:
Atmen Sie durch die Nase 3 Sekunden lang ein und 6 Sekunden lang durch den Mund aus. Achten Sie dabei auf die Bauchatmung. Diese können Sie durch ein Anheben des Bauches beim Einatmen und durch ein Einziehen des Bauches beim Ausatmen unterstützen.

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Amplitude

Die Amplitude beschreibt die Höhe oder Größe der Auslenkung der Vibrationsplatte. Sie gibt dabei die maximale Auslenkung in eine Richtung (nach oben oder unten) an. Die Amplitude ist der wichtigste Paramter für die Trainings- und Intensitätssteuerung.
Nicht zu Verwechseln ist die Amplitude mit dem Hub (auch peak to peak Amplitude) genannt. 

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Beckenboden

Der Beckenboden, der zwischen den beiden Sitzbeinhöckern sowie dem Scham- und Steißbein aufgespannt wird, begrenzt den Bauchraum nach unten und verschließt das kleine Becken. Der Beckenboden besteht insgesamt aus drei Schichten:

  1. Innere Schicht ( Diaphragma pelvis): Sie hat für die Eingeweide des Bauchraumes eine Trage- und Haltefunktion, hilft aber auch bei der Bauchpresse und beim Verschluss des Anus. Funktional hat Sie darüber hinaus einen Einfluss auf die Stabilität des Iliosacralgelenks. Die tiefe Schicht bewegt das Steißbein zum Schambein.
  2. Mittlere Schicht (Diaphragma urogenitale): Diese Schicht verläuft quer und bietet der Harnröhre und der Vagina Durchtritt bzw. verschließt diese. Die mittlere Schicht bewegt die beiden Sitzbeinhöcker zueinander.
  3. Äußere Schicht (Schließmuskelschicht): Sie verläuft u-förmig und in einer 8er Schlinge. Ihre Funktion ist der Verschluss der Scheide, der Harnröhre und des Afters.                                    

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Cellulite

Bei der Cellulite (auch als Orangenhaut bezeichnet) handelt es sich um eine Dellenbildung der Haut, die hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und des Gesäßes auftritt. Sie kommt fast ausschließlich bei Frauen vor, da das weibliche Fettgewebe vornehmlich unter der Haut (subkutan) liegt.
Cellulite ist keine Krankheit, sondern ein rein ästhetisches Problem welches durch eine biologisch bedingte Veränderung des weiblichen Bindegewebes erzeugt wird.

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Exzentrisches Krafttraining

Exzentrisches Krafttraining wird häufig auch als "negatives Muskeltraining" bezeichnet. Bei dieser Art des Krafttrainings verlängert sich die Muskulatur während der Belastung. Die Körperteile verändern dabei ihre Position und es kommt zu einer Bewegung der Muskulatur

Das exzentische Krafttraining wird häufig auch als Gegenpol zum konzentrischen Muskeltraining genannt, da eine Kraftübung oftmals beide Arten enthält (z.B. Bizepscurl mit einer Hantel)

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Frequenz

Das Wort Frequenz stammt von dem lateinischen Wort frequentia (Häufigkeit) ab und gibt die Anzahl einzelner Schwingungen pro Sekunde an. Die Frequenz gibt also Auskunft darüber, wie häufig sich die Vibrationsplatte pro Sekunde auf und ab bewegt. Die Einheit in der die Frequenz angegeben und gemessen wird ist Hertz (Hz).

Eine Frequenz von 15 Hz bedeutet somit 15 Schwingungen pro Sekunde.
Beim Vibrationtstraining werden Frequenzen von bis zu 50Hz erreicht (50 Schwingungen pro Sekunde)

Je nach Frequenzbereich werden verschiedene Körpersysteme stimuliert was zu unterschiedlichen positiven Effekten im Körper fürhen kann.

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g-Kraft

Die g-Kraft (häufig auch g-Faktor) bezeichnet die Kraft, die bei einer Beschleunigung auf den menschichen Körper einwirkt. Durch die Vibration erfährt der Körper sehr viele kleine Beschleunigungen, weshalb das Vibrationstraining häufig auch als Beschleunigungstraining bezeichnet wird.

Siehe auch G-Force Control System

1g entspricht der normalen Erdbeschleunigung g:

1g = \mathrm{9{,}81\frac {m}{s^2}}

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Hub

Im Gegensatz zur Amplitude beschreibt der Hub die komplette Auslenkung der Vibrationsplatte nach oben und nach unten.
Schwingt die Vibrationsplatte mit einer Amplitude von 3mm nach oben und 3mm nach unten, so besitzt das Vibrationsgerät einen Hub von 6mm.

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Isometrisches Krafttraining

Bei einer isometrischen Muskelkontraktion spannt sich der Muskel an, ohne dabei seine Länge zu verändern. Der Körper und die Gelenke werden dabei immer in der gleichen Position gehalten.

Beim Vibrationstraining werden überwiegend statische Übungspositionen verwendet und somit ein isometrisches Krafttraining durchgeführt. Das Training auf dem Pulse Trainer und dem Pulse Trainer PRO kann aber natürlich auch dynamisch durchgeführt werden und so eine andere Art der Muskelkräftigung erzeugt werden.

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Kollagen

Kollagen ist ein beim Menschen und Tieren vorkommendes Strukturprotein des Bindegewebes. Mit über 30 Prozent Anteil ist es das meist verbreitete Eiweiß im menschlichen Körper.
Es ist ein organischer Bestandteil von Knochen und Zähnen und ein wesentlicher Bestandteil von Haut, Bändern, Sehnen und Knorpeln.
Kollagenfasern haben eine sehr hohe Zugfestigkeit und sind nicht dehnbar.

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Kontraindikation

Eine Kontraindikation (auch Gegenanzeige genannt) beschreibt einen Umstand, der gegen eine bestimmte Maßnahme spricht, da es im schlimmsten Fall zu einer Schädigung eines Systems kommen kann.
Im Bereich des Vibrationstrainings können bereits bestehende körperliche Verletzungen oder Beschwerden beispielsweise verschlimmert werden.
Als Beispiel für eine Kontraindikation beim Vibrationstraining kann eine Wunde nach einer OP genannt werden.

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Konzentrisches Krafttraining

Das konzentrische Krafttraining beschreibt eine Art des Kräfitungstraining bei dem die Muksulatur dynamisch bewegt wird. Dabei verkürzt sich die Muskulatur während die Muskeln die Gewichtkraft überwinden.
Im Rahmen des konzentrischen Kraftrainings wird häufig auch der Begriff des exzentrischen Krafttrainings verwendet.

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Koordination

Als Koordination bezeichnet man das Zusammenwirken von Zentralen Nervensystem und der Muskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes verstanden.
Man unterscheidet in zwei Arten von Koordination:

Intermuskuläre Koodination bezeichnet das Zusammenspiel verschiedener Muskeln während einer Bewegung. Wird beispielsweise ein Muskel angespannt (Agonist), muss sich sein entsprechender Gegenspieler (Antagonist) entspannen.

Intramuskuläre Koordination bezeichnet das Zusammenspiel der einzelnen Muskelfasern. Bei einer Bewegung müssen ca. eine Million Muskelfasern zusammenarbeit und "funktionieren" um die gewünschte Bewegung entsprechend auszuführen.

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Körperzentrum

Zum Körperzentrum (häufig auch "Core" genannt) werden alle Muskeln und Systeme des Beckens, der Lendenwirbelsäule und der Bauchmuskulatur gezählt.
Hier befinden sich unser Körperschwerpunkt und das Zentrum aller Bewegungen. Daher ist ein Training des Körperzentrums  besonders wichtig, um statische Positionen und Bewegungen zu koordinieren und zu kontrollieren.

Die Stabilität des Körperzentrums ist dafür entscheidend, den Körper während einer statischen Übung und bei Bewegungen im Gleichgewicht zu halten und die Körperposition zu bewahren. Unser Körper ist dafür ausgelegt, sich dynamisch und dreidimensional zu bewegen.

Die Kontrolle des Körperschwerpunktes ist für die gezielte und feinkoordinierte Bewegung der Extremitäten sehr wichtig. Ein kräftiges Körperzentrum ist die Grundlage für das Zusammenspiel zwischen unserer Rumpfmuskulatur und unseren Armen und Beinen.

„Ein kräftiges und stabiles Körperzentrum bedeutet effizientes Bewegen.“

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Maximalkraft

Die Maximalkraft beschreibt die höchstmögliche willentliche Kontraktion, die vom Nerv-Muskel-System gegen einen unüberwindlichen Widerstand erzeugt werden kann. Die Maximalkraft hängt unter anderem von der intra- und intermuskulären Koordination (dem Zusammenspiel der einzelnen Muskelfasern und Muskeln untereinander), der Anzahl der Muskelfasern, der Muskellänge und der Größe des Muskelquerschnitts ab.

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Muskeldehnreflex

Durch die Vibration wird ein Muskelreflex ausgelöst. Der Körper reagiert auf die Vibration mit dem Zusammenziehen (Kontraktion) der Muskulatur. Es handelt sich dabei um einen automatischen Reflex der nicht beeinflusst werden kann. Der Muskeldehnreflex ist für die Körperhaltung und den Muskeltonus sehr wichtig. Er ist das Grundprinzip des Vibrationstrainings.

Ein gutes und bekanntes Beispiel dafür ist der Kniesehnen-Reflex. Beim Klopfen auf die Kniesehne wird diese gedehnt. Als Antwort darauf zieht sich der Oberschenkelmuskel (Quadrizeps) zusammen und das Bein schnellt nach oben.

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Muskelfasern

Der Mensch verfügt über zwei Arten von Muskelfasern. Die FT-Fasern und die ST-Fasern.
Die FT-Fasern (fast twitch = schnellzuckende Faser) werden besonders bei schnellkräftigen und intensiven Muskelbeanspruchung aktiviert. Sie werden häufig auch als Typ II Fasern bezeichnet.
Die ST-Fasern (slow twitch = langsamzuckende Faser) werden dagegen für Belastungen mit geringerer Intensität und längerer Dauer aktiviert. Diese werden häufig auch als Typ I Fasern bezeichnet.

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Osteoporose

Unter Osteoporose (Knochenschwund) versteht man eine Abnahme der Knochenmasse und der Knochensubstanz , die das natürliche alters- und geschlechtsspezifische Maß überschreitet. Durch die Verminderung der Knochendichte und der Knochenstruktur wird der Knochen porös und frakturanfällig. Osteoporose kann das gesamte Skelett oder nur einzelne Knochen betreffen und tritt besonders häufig bei Frauen in der Menopause (auch als Wechseljahre bezeichnet) zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auf. 

Osteoporose kann unter anderem durch moderate Bewegung und ein sanftes Kräftigungstraining vorgebeugt werden.

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Trainingsintensität

Die Trainingsintensität ist der Grad der Anstrengung während des Trainings oder der Belastung. Gemessen wird die Intensität häufig an der Herzfrequenz, der Atemfrequenz oder der Schweißentwicklung. 

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Übungsposition

Die Kräftigung und Kontrolle des Körperzentrums steigert Ihr Körperbewusstsein und ermöglicht es Ihnen, während der Übung die richtige Körperposition einzunehmen und zu halten. Eine falsche Übungsausführung kann zu einer Überlastung der Gelenke und Muskeln führen, was unter Umständen Verletzungen zur Folge haben kann.

„Die richtige Übungsausführung bedeutet Sicherheit und eine optimale Belastung der Gelenke.“

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Vibrationsmodus

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten Vibrationen zu erzeugen. Die wichtigsten Vibrationsarten finden Sie hier unter dem Punkt Technologie.

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Vibrationstraining

Vibrationstraining ist eine sanfte Methode des Krafttrainings. Der Nutzer steht auf einer vibrierenden Platte, die den Muskel stimuliert und einen Muskeldehnreflex bewirkt. Um die Vibration zu absorbieren und die Körperposition und das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, erfolgt eine schnelle Muskelkontraktion und –entspannung der Muskeln. Je nach Frequenz kann dies bis zu 50mal pro Sekunde geschehen (50Hz).
Diese reflexbedingten Muskelkontraktionen trainieren nicht nur die Muskulatur sondern fördern die Durchblutung, wirken positiv auf die Koordination und können verschiedenen Zivilisationskrankheiten entgegenwirken.

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Wirbelsäule

Die anatomische, natürliche Form der Wirbelsäule hat eine doppelte S-Form. Dieser s-förmige Aufbau sorgt für eine optimale Stabilität, Dämpfung des Körpers und eine ideale Kraftentwicklung der Muskulatur.
Eine falsche Körperhaltung verursacht eine Fehlbelastung der Gelenke und Bänder und kann zu Schmerzen und körperlichen Einschränkungen führen.

Die natürliche Form wird durch eine starke und gleichmäßig trainierte Muskulatur unterstützt. Die richtige Haltung während einer Übung ist der Schlüssel für einen starken, gesunden Rücken.

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